Teilnehmerrekord beim dritten StadtGespräch in Velen

Großes Interesse am Austausch über Vereinsförderung und Ehrenamt

Großer Zuspruch für das StadtGespräch: Zum dritten Mal hatte die CDU Velen-Ramsdorf am Freitag, 13. März 2026, zu seinem Austauschformat für Vereine, Verbände und ehrenamtlich Engagierte eingeladen – und stellte dabei einen neuen Teilnehmerrekord auf. 115 Teilnehmende aus 38 Vereinen aus Velen und Ramsdorf kamen in die Räumlichkeiten der Firma Wietholt am Dieks Wall, um sich zu vernetzen und über aktuelle Herausforderungen der Vereinsarbeit zu sprechen.

Das Orga-Team des StadtGesprächs mit Comedian Patrick Büchler (2.v.l.) und Bezirkspolizist Michael Barwenczik (4.v.l.), dem der Austausch bei solchen Netzwerkveranstaltungen besonders wichtig ist, um auch für die Vereine als Ansprechpartner der Polizei prDas Orga-Team des StadtGesprächs mit Comedian Patrick Büchler (2.v.l.) und Bezirkspolizist Michael Barwenczik (4.v.l.), dem der Austausch bei solchen Netzwerkveranstaltungen besonders wichtig ist, um auch für die Vereine als Ansprechpartner der Polizei pr

Das StadtGespräch hat sich in den vergangenen Jahren zu einem festen Format innerhalb der Vereinswelt der Stadt entwickelt. Ziel ist es, einen offenen Austausch zu ermöglichen und zugleich Raum für entspanntes Netzwerken zu schaffen.

Begrüßt wurden die Gäste von CDU-Vorsitzendem Stephan Mensing, der sich über die große Resonanz freute und die Bedeutung des Ehrenamts für das gesellschaftliche Leben in Velen und Ramsdorf hervorhob. Unter den Gästen aus der Stadtverwaltung begrüßte er Bürgermeister Markus Hund, den Ersten Beigeordneten Dr. Thomas Brüggemann sowie Nicole Schultewolter, stellvertretende Leiterin des Fachdienstes Bürgerservice/Schule, Sport und Kultur.

Einblicke in das gastgebende Unternehmen gaben Markus Steinkamp, geschäftsführender Gesellschafter der Firma Wietholt, sowie Stefan Richters, Bereichsleiter Beschaffungsservice, die das Unternehmen und seine Arbeit vorstellten.

Im Mittelpunkt des Abends stand das Thema Vereinsförderung und Vereinsarbeit. Durch diesen Programmpunkt führte Carsten Wendler. Grundlage der Diskussion war ein Antrag zur Weiterentwicklung der Vereinsförderung sowie das Konzept „Vereine 2030“, das maßgeblich von Felix Pohlan erarbeitet wurde. Ziel ist es, die Vereinslandschaft moderner, digitaler und praxisnäher zu unterstützen. Vorgestellt wurden unter anderem Ideen zur Digitalisierung der Förderverfahren, ein Mikro-Fördertopf für kleinere Projekte sowie neue Unterstützungsangebote für Vereine im Bereich Digitalisierung und Öffentlichkeitsarbeit. Damit sollen Ehrenamtliche entlastet und Vereine bei Organisation, Nachwuchsarbeit und Sichtbarkeit gestärkt werden. 

Die anwesenden Vereinsvertreter wurden aktiv in die Diskussion einbezogen. Über eine interaktive Online-Umfrage konnten sie ihre Einschätzungen direkt einbringen. Auf die Frage nach den aktuell größten Herausforderungen nannten die Teilnehmenden vor allem Nachwuchsgewinnung, die Finanzierung der Vereinsarbeit, die Suche nach geeigneten Räumlichkeiten sowie die Gewinnung von Helfern für Vorstands- und Vereinsarbeit. Bei der Frage nach gewünschter Unterstützung durch Stadt und Politik standen Nachwuchsgewinnung, schnellere und einfachere Zuschüsse sowie weniger Bürokratie bei Förderanträgen an erster Stelle. Ein zentrales Vereinsportal mit Terminen und Informationen spielte für die Teilnehmenden hingegen eine geringere Rolle. Gefragt nach den wichtigsten Maßnahmen aus dem Konzept „Vereine 2030“ nannten die Anwesenden insbesondere einen Mikro-Fördertopf für kleine Projekte, einen zentralen Ansprechpartner für Vereine sowie eine stärkere öffentliche Anerkennung des Ehrenamts.

Nicole Schultewolter informierte an dem Abend außerdem über ein neues Angebot der Stadtverwaltung: Ab sofort steht Vereinen mit vereine@velen.de eine zentrale E-Mail-Adresse für Fragen und Anliegen zur Verfügung. 

Für Unterhaltung sorgte anschließend der Infotainer Patrick Büchler, der seit vielen Jahren auf den Bühnen der „MeinSchiff“-Flotte auftritt. Als ehemaliger Polizeibeamter brachte er das Publikum mit humorvollen und teils unglaublichen Geschichten aus dem Beamtenalltag zum Lachen.

Bei Currywurst, kühlen Getränken und vielen Netzwerkgesprächen klang der Abend schließlich aus. Viele Gäste gaben der CDU ein positives Feedback zum Format. Besonders geschätzt werde die Mischung aus Information, Unterhaltung und persönlichem Austausch. Aufgrund der großen Resonanz plant die CDU bereits die nächste Auflage des StadtGesprächs im März 2027.