17.12.2015

Jens Spahn zu Besuch bei 2G

Heek. Jens Spahn besuchte jetzt das Unternehmen 2G, das Anlagen der Kraft-Wärme-Kopplung produziert und anbietet. In Berlin steht die Novelle des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes (KWKG) an, eine gute Gelegenheit für Spahn, sich über die neuesten Entwicklungen zu informieren.

Das Unternehmen ist laut Vorstandsvorsitzendem Christian Grotholt Marktführer in Deutschland und nimmt auch in Europa einen Platz unter den Top 10 im Bereich der Kraft-Wärme-Kopplung ein. Dabei beschäftigt man 560 Mitarbeiter, 400 davon alleine am Standort Heek. Für Spahn ist es wichtig, die Sichtweise der Unternehmen in die politischen Entscheidungsprozesse zu integrieren. Entsprechende Besuche tragen dazu bei, dass zwischen Politik und Wirtschaft ein dauerhafter Informationsfluss stattfinden kann. Neben den umfassenden Diskussionen rund um die Energiepolitik zeigte sich Spahn ebenfalls interessiert an der Verfügbarkeit von Fachkräften in der Region. „Zwar ist es in gewissen Berufsfeldern wie Schweißer oder Elektriker schwieriger entsprechende Mitarbeiter zu finden, im Allgemeinen können wir uns über die Verfügbarkeit von Fachkräften – nicht zuletzt aufgrund der nahegelegenen Hochschulstandorte wie Münster und Dortmund – jedoch nicht beklagen“ erläuterte Grotholt. Zudem stelle man derzeit die ersten Überlegungen an, ob und wie man Flüchtlinge in die Arbeitsprozesse integrieren könne 
 
Auch die Digitalisierung spielt eine wichtige Rolle im Produktionsalltag. „Unser umfassendes Anlagenmonitoring ist äußerst wichtig, da die 2G-Kraftwerke dezentral installiert sind und vor Ort Menschen und Wirtschaft umweltschonend und wirtschaftlich mit Strom und Wärme versorgen“, erklärte Grotholt. Zum Abschluss verabschiedete Grotholt Spahn mit der Bitte, das Stromsteuergesetz in der aktuellen Form beizubehalten, damit nach der KWKG-Novelle 2016 die Planungssicherheit z.B. für Stadtwerke für den wirtschaftlichen den Betrieb von KWK-Anlagen erhalten bleibt. 
 
 
Auf dem Bild (v.l.n.r.:) Vorstandsvorsitzender Christian Grotholt, Jens Spahn MdB, Finanzvorstand Dietmar Brockhaus

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