GRONAU | 04.12.2015

Hoch hinauf bei der Teupen Maschinenbau GmbH


Rainer Doetkotte
Dicht gedrängt stehen die Gäste bei der Teupen Maschinenbau GmbH im Industriegebiet „Am Berge“ im Besucherraum und bestaunen die imposanten Bilder von den Einsatzorten der Hubarbeitsbühnen „Made in Gronau“. Egal ob in Kathedralen, Einkaufszentren, Uni-Hörsälen, Sportarenen oder großen Häusern mit hohen Giebeln. Dort überall ist der Einsatzort der in Gronau gefertigten Kettenarbeitsbühnen, um eine kompakte und leichte Höhenzugangslösung für ihre Anwender zu schaffen. Dabei geht es hoch hinauf.

Zwischen zwölf und 50 Metern Arbeitshöhe erreichen die mobilen Geräte. Schon beim Blick auf die aufgestellten roten Hubarbeitsbühnen wird so manchem Teilnehmer schwindelig.

Für das Publikum der CDU-Aktion „Bürger unterwegs“ haben Rainer Doetkotte und Bernd Sundermann von Teupen dieses vorweihnachtliche Türchen geöffnet. Neben Teupen-Spezialist Sundermann geben Marketing Manager Florian Büscher sowie die Betriebsratsvorsitzende Birgit Buss zu den vielen Fachfragen zur Entwicklung, Technik und Mitarbeiterschaft gerne Auskunft.

Eine große Anzahl interessierter Bürger blickt in die Arbeitswelt an der Marie-Curie-Straße. Seit 1977 besteht das Unternehmen, das von Bernd Teupen mit den ersten Bauaufzügen am Amelandsbrückenweg gegründet wurde. Und seit 2002 ist man am jetzigen Standort beheimatet. Weltweit beschäftigt das Unternehmen rund 180 Mitarbeiter, davon etwa 160 in der Dinkelstadt. Es werden regelmäßig neue Mitarbeiter gesucht, gerade zwei Servicetechniker für den nationalen und internationalen Markt. Und auch auf dem Ausbildungssektor mit den verschiedenen Berufszweigen ist der Betrieb gut aufgestellt.

Wenn auch rund 70 Prozent der Umsätze im Ausland – besonders in den USA, in Asien und im arabischen Raum – getätigt werden, so kommen die Lieferanten für die Qualitätsprodukte zu 75 Prozent aus einem Umkreis von 70 Kilometern rund um den Firmensitz. Der Blick in die Hallen begeistert die technisch interessierten Gäste. Angefangen von den Rohmaterialien über die Lackierung, die Montage bis hin zum hochmodernen Innenleben einer Hubarbeitsbühne konnten die „Bürger unterwegs“-Teilnehmer die unterschiedlichen Arbeitsschritte des Zusammenbaus hautnah erleben. Ein wohl besonderer Auftrag ist fast fertig und wartet auf den Transport Richtung Mekka. Mehrere der rund 400 im Jahr gefertigten Produkte werden zukünftig an den heiligen Stätten des Islam ihren Dienst tun.

„Mit mehreren neuen Modellen sind wir ganz vorne im Markt“, sieht Bernd Sundermann die Firma Teupen gut aufgestellt. Und auf der kommenden „Bauma“, der Fachmesse für die Branche im April 2016 in München, verspricht Sundermann eine bahnbrechende Neuerung auf dem Gebiet der Hubarbeitsbühnen. „Mehr wird aber nicht verraten“, so der Fachmann mit einem Augenzwinkern.

Am Ende fällt Bernd Sundermann doch noch etwas ein, was die Stadt Gronau tun kann. „Ein Kreisverkehr an der Kreuzung Marie-Curie-Straße und Steinfurter Straße fehlt dringend“, spricht er vielen Betrieben aus der Nachbarschaft und den Anwohnern aus der Seele.

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