03.02.2015

Jugendpolitiker der CDU-Landtagsfraktion auf Tour


Tom Tenostendarp

Am 19. Januar hieß es wieder „CDU-Landtagsfraktion unterwegs“. Die zweiten TE-KE-Tour (Tenhumberg-Kern) führte in den Märkischen Kreis. Gastgeber war der CDU-Landtagsabgeordnete Thorsten Schick!

 

Die erste Station war ein Gespräch mit den Leitungen der evangelischen und katholischen Kindertagesstätten in Iserlohn. Thema des Arbeitsfrühstückes im Café Täglich war die 2. KiBiz-Reform. Der jugend- und familienpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Bernhard Tenhumberg MdL führte ins Thema ein. Es fand eine lebhafte Diskussion statt, die von den nicht ausreichenden Fallpauschalen, über personellen Mindeststandards und Überlastungsanzeigen bis hin zur Finanzierungsproblematik älterer Mitarbeiterinnen reichte. Bemerkenswert und eindeutig festzuhalten ist der drohende Sanierungsstau und die immer geringer werdende Möglichkeit Leistungsfreistellungen zu gewährleisten. Walter Kern MdL, Mitglied im Ausschuss Familie, Kinder und Jugend und CDU-Sprecher in der Enquetekommission Familie beantwortete Fragen zur Planbarkeit von Personalstunden, nahm Hinweise zur schwierigen Dienstplangestaltung mit und warb bei der Thematik zunehmender Bürokratie für das CDU-Modell Vertrauenskultur statt Misstrauenskultur.

Die Erzieherinnen zeigen sich erfreut über die hohe Fachlichkeit der Abgeordneten, die insbesondere bei der hohen Bedeutung der frühesten Bildung, Erziehung und Betreuung beschrieben werden kann.


Die zweite Station brachte die drei Abgeordneten Tenhumberg, Kern und Schick in die Verwaltung der Stadt Iserlohn. Hier fand ein Fachgespräch mit der Sozialdezernentin Breumer und dem Bereichsleiter Jugendhilfe, Jugendamtsleiter Maibaum statt. Auch  hier wurden die Auswirkungen des KiBiz und die kommunale Umsetzung besprochen. Darüber hinaus war das Thema Gesundheitsprävention und die Bildungsanteile sowie die Umsetzung der Inklusion Thema. Gerade die gegenseitige Wertschätzung von Erzieherinnen und Lehren spielt in der Praxis eine große Rolle. Beeindruckt zeigten sich Tenhumberg und Kern von der Umsetzung des Kinder- und Jugendrates. Iserlohn tritt den Beweis erfolgreich an, dass Partizipationsmodelle gelingen, wenn ausreichend hauptamtliche Kapazitäten zur Verfügung stehen.
Dritte Station war ein Besuch im neureformierten Kindergarten Dahle. Der Ort Dahle hat mit erheblichem Rückgang der Bevölkerung zu schaffen. Teilnehmer am Gespräch waren neben den Abgeordneten Tenhumberg, Kern und Schick der evangelische Pfarrer Uwe Krause, die Leiterin des Kindergarten Frau Brozio und der CDU Ortsvorsteher Roder!
Der konstruktive Austausch drehte sich im Schwerpunkt um das KiBiz, das nach der 3. Novelle erhebliche Praxisprobleme in Finanzierung und Umsetzung macht.

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