15.07.2008

Bernhard Schemmer MdL begleitet Minister Karl-Josef Laumann während seiner "Münsterland-Tour 2008" in Vreden

Bernhard Schemmer, Mitglied der Arbeitsgruppe "Ländliche Räume" der CDU-Landtagsfraktion, nutzte den Besuch von Minister Karl-Josef Laumann am 8. Juli 2008 im Vredener St. Marien-Hospital, um sich über den Klinikverbund Westmünsterland und aktuelle Fragen der Krankenhausfinanzierung zu informieren.

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hatte sich das Vredener St. Marien-Hospital mit seinen 125 Planbetten als ein "kleines Krankenhaus" im ländlichen Raum ausgesucht und damit ein Zeichen für die Bedeutung wohnortnaher Krankenhausstrukturen gesetzt. So lobte der Minister, dass man im Westmünsterland den Schritt zum Klinikverbund bereits getan habe, "als andere noch nicht daran gedacht haben." Ein weiteres Thema waren die im Krankenhausgestaltungsgesetz festgelegten Voraussetzungen für die Krankenhausförderung des Landes im Wege der Baupauschale .

Bernhard Schemmer resümiert, dass es dringend erforderlich ist, realistische Konzepte zum Erhalt örtlicher Krankenhausstrukturen in den ländlichen Räumen zu entwickeln, um den Menschen eine angemessene und bedarfsgerechte stationäre Versorgung in Wohnortnähe zu gewährleisten.

Dem 2001 gegründeten Klinikverbund Westmünsterland gehören neben den 1993 zur St. Marien-Krankenhaus Ahaus-Vreden GmbH fusionierten Krankenhäusern in Ahaus und Vreden das St. Agnes Hospital Bocholt, das St. Vincenz-Hospital Rhede sowie das St. Marien-Hospital Borken an. Die beteiligten Krankenhäuser sind wirtschaftlich selbständig, stimmen ihre Aktivitäten, insbesondere das medizinische Leistungsangebot jedoch durch Schwerpunktbildung und Spezialisierung aufeinander ab.

Nach oben