01.09.2014

CDU-Familienpolitiker besuchten Waldameisen


Tom Tenostendarp
Die Waldameisen in Krefeld haben Besuch aus der Landespolitik bekommen. Auf Einladung des Landesverbands der Wald- und Naturkindergärten NRW verbrachten die beiden CDU-Familienexperten Margret Voßeler (Issum) und Bernhard Tenhumberg (Vreden) einen naturnahen Vormittag in der Elterninitiative Waldameisen. „Waldkindergärten sind ein Beispiel für unsere vielgestaltige Kindergartenlandschaft“, so Voßeler. „Verschiedene Einrichtungsformen und pädagogische Konzepte sichern die Qualität in der Kinderbetreuung.“

Nach dem Morgenkreis im Freien zeigte die Leiterin des Waldkindergartens, Cornelia Schmidt, den Gästen das Gelände und erläuterte die Arbeit der Einrichtung. Tenhumberg lobte das große Engagement der Erzieherinnen und des ehrenamtlichen Vorstands. Waldkindergärten seien vielerorten unbekannt. Dies gelte es zu ändern. Der familienpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion sagte: „Es ist besorgniserregend, dass wir im Land kaum Neugründungen von Kindergärten haben.“ Die Kindergartenfinanzierung der Landesregierung schrecke viele potentielle Träger ab.
 
Patrick Kopischke setzt sich ehrenamtlich im Landesvorstand der Wald- und Naturkindergärten dafür ein, Waldkindergärten als Lernorte für Kinder bekannter zu machen. Auch Schmidt, die die Waldameisen seit 15 Jahren mit Leib und Seele leitet, ist im Rahmen der Bildungsdiskussion von der Qualität von Waldkindergärten überzeugt: „Kindergarten ist insgesamt Vorschule!“ 
 
Die Elterninitiative in Hüls gehört zu den ersten Waldkindergärten in NRW. Die Einrichtung unterhält zwei altersgemischte Gruppen mit je 19 Kindern, darunter 6 U3-Kinder. Die Gruppen werden von je drei Kräften betreut.

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