Arbeitnehmergruppen-Vize der CDU-Landtagsfraktion Tenhumberg kontert Attacke des CDU-Wirtschaftsrates gegen die Rentenpläne der Koalition: "Es geht um die Anerkennung von Lebensleistung"

11.03.2014 | Tom Tenostendarp | Bernhard Tenhumberg MdL

Der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Arbeitnehmergruppe im Landtag von NRW Bernhard Tenhumberg hat die Kritik des CDU-Wirtschaftsrats an den Rentenplänen der Großen Koalition zurückgewiesen. Er wirft dem Wirtschaftsflügel "Desinformation und Panikmache" vor. In einem von der Bild-Zeitung zitierten Brief des Wirtschaftsrates an Ministerin Nahles wird die "Rente mit 63" als "schreiendes Unrecht" gegenüber jungen Menschen und Frauen bezeichnet.

Tenhumberg kontert: "Die abschlagsfreie Rente nach 45 Versicherungsjahren ist eine Anerkennung für Lebensleistung. Sie berücksichtigt Kindererziehung und Pflege von Angehörigen. Sie ist gerecht: Wer mit 17 in Ausbildung geht hat eine andere Lebenssituation als der, der mit 27 von der Uni kommt." Bernhard Tenhumberg betont, die Rentenpläne würden die demografische Entwicklung berücksichtigen: "Die abschlagsfreie Rente nach 45 Versicherungsjahren ist an die Rente mit 67 gekoppelt. Mit 63 können nur die Geburtsjahrgänge 1951 und 1952 abschlagsfrei in Rente gehen. Die Altersgrenze steigt bis 2029 auf 65. Damit ist die Rente nach 45 Versicherungsjahren auch finanzierbar. Der Wirtschaftsrat versucht mit seiner Desinformationskampagne Junge gegen Alte auszuspielen."