Dr. Markus Pieper in Raesfeld

05.06.2006 | Raesfeld | CDU Gemeindeverband Raesfeld
Dr. Pieper (ganz rechts) bei dem Gespräch mit den Raesfelder Landwirten
Dr. Pieper (ganz rechts) bei dem Gespräch mit den Raesfelder Landwirten

Auf Einladung der Raesfelder CDU-Vorsitzenden Diana Brömmel war am Donnerstag, den 01.06.06, der CDU-Europaabgeordnete Dr. Markus Pieper in Raesfeld, um mit betroffenen Landwirten über die Folgen der Schweinepest zu sprechen. Dr. Piepers Hauptausschuss im Europäischen Parlament ist der Ausschuss für Regionale Entwicklung, im Landwirtschaftsausschuss ist er Stellvertretendes Mitglied

Kein leichtes Gespräch für Dr. Pieper, der der sich viele Sorgen aber auch einige Kritik am Krisenmanagement der EU von den Raesfelder Landwirten anhören musste. Das Transportverbot der EU sei erst 5 Tage nach Seuchenausbruch und damit viel zu spät erlassen worden. Zu Beginn der Seuche waren zudem nur Beschränkungen für Ostwestfalen ausgesprochen worden, für die Grenzbezirke der Niederlande aber nicht. Um die Schweinepest früher erkennen zu können, müssten zudem zukünftig die Kontrollen -z. B. durch Vertragstierärzte für jeden Hof- verbessert werden. Vor allem aber forderten die durch die Tierseuche finanziell teilweise noch auf Jahre hinaus erheblich geschädigten Landwirte Impfungen gegen die Tierseuche.

Für eine Impferlaubnis im Seuchenfall wolle er sich einsetzen, so Dr. Pieper, ebenso für eine Anhörung des Themas im EU-Ausschuss und ein insgesamt besseres Krisenmanagement der EU.