Schulklasse als Besuchergruppe im Landtag NRW

Schülerinnen und Schüler wünschen sich, dass ihre Hauptschule in Alstätte bleibt

12.07.2011 | Jutta Biedebach | Düsseldorf | Bernhard Tenhumberg MdL

Rund 50 Schüler und Schülerinnen der Annette-von-Droste-Hülshoff-Schule besuchten in der vergangenen Woche auf Einladung von Bernhard Tenhumberg den Landtag Nordrhein-Westfalen. Im Plenarsaal wurde für die Schülergruppe eine Plenarsitzung im Rollenspiel nachgestellt, im Anschluss erlebten sie eine spannende Diskussion mit dem Landtagsabgeordneten Bernhard Tenhumberg.

Unsere Schullandschaft ist momentan einem sehr starken Wandel unterworfen. Betroffen von Umstrukturierungsgedanken ist das gesamte Schulsystem. Nach Auffassung von Bernhard Tenhumberg muss eine individuelle Förderung auch zukünftig möglich bleiben. Die Form der Verbundschule hat sich insbesondere für den ländlichen Raum als sehr erfolgreich erwiesen.
„Ich bin ein Befürworter für Veränderungen, die Verbesserungen für Schüler und Schülerinnen mit sich bringen“, so Bernhard Tenhumberg MdL. Die Schülerinnen und Schüler der Annette-von-Droste-Hülshoff-Schule, einer Gemeinschafts-Hauptschule, hatten einen konkreten Wunsch an ihren Landtagsabgeordneten im „Diskussionsgepäck“. „Wir möchten, dass die Hauptschule in Alstätte bleibt“, so eine Schülerin der Gemeinschafts-Hauptschule. Die Annette-von-Droste-Hülshoff-Schule nennt sich Gemeinschafts-Hauptschule, weil sie für Schülerinnen und Schüler aller Konfessionen offen steht.
Tenhumberg ist für eine ortsnahe Beschulung der Jugendlichen. Er wünscht sich mehr Lehrer, weniger Unterrichtsausfall und er möchte die Schulen im ländlichen Raum lassen. Eine Einrichtung von Zentralschulen lehnt er ab, er wäre aber durchaus für die Einrichtung von Zwerggrundschulen in Nordrhein-Westfalen.
„Die Einführung von Schuluniformen“ war ein weiteres Thema in der intensiven Diskussion. Das Für-und Wider wurde ausführlich diskutiert und auch die „Kleiderordnung im Landtag“ wurde angesprochen. 
Des Weiteren wurde über die Ausbildungsmöglichkeiten der Jugendlichen im Wahlkreis von Bernhard Tenhumberg gesprochen, das von der CDU eingeführte Werkstattjahr näher erläutert und die Motivation junger Menschen, sich gesellschaftlich und gemeinnützig zu engagieren, ausgelotet.
Tenhumberg selber war erst Klassensprecher, dann Schülersprecher, danach trat er ein in die Junge Union Vreden. Jetzt setzt er sich als Landtagsabgeordneter politisch mit viel Leidenschaft für die Bürgerinnen und Bürger in seinem Kreis ein.