Zehntausendste Besucherin bei Bernhard Tenhumberg im Landtag NRW

Bürger im Themenbereich Politik und Demokratie sensibilisieren

04.05.2011 | Jutta Biedebach | Bernhard Tenhumberg MdL

Gestern war auch für Bernhard Tenhumberg MdL – frisch zurückgekehrt aus Belarus – ein ganz besonderer Tag. Als Mensch, der den direkten Bürgerkontakt im politischen Gedankenaustausch liebt, durfte er im Landtag NRW seine 10.000ste Besucherin, Brigitte Schley aus Stadtlohn, mit einer Umarmung und einem kleinen Präsent – Pralinen, hergestellt in Vreden - willkommen heißen.

Sichtlich überrascht war Frau Schley im ersten Moment, aber auch spontan genug, um sich für ein denkwürdiges Erinnerungsfoto mit Ihrem Abgeordneten vor dem Eingang des Landtags fotografieren zu lassen.

Dieses Bild dokumentiert auch die Bürgernähe, die Bernhard Tenhumberg in über 15 Jahren in seiner parlamentarischen Arbeit im Landtag NRW umgesetzt hat. Er ist familienpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion NRW. Gern lädt er Bürgerinnen und Bürger aus seinem Wahlkreis in den Landtag ein. Hier haben seine Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, Politik live zu erleben, sich in der Diskussion mit dem Abgeordneten am politischen Geschehen zu beteiligen, Fragen zu stellen, Vorschläge zu formulieren oder Bernhard Tenhumberg ganz einfach als Person im Umgang mit anderen zu erleben. Er nimmt seine Gäste ernst, hört zu und versucht, seine politische Linie an den Bedürfnissen der Menschen in seiner Heimat auszurichten.

Mit 36 Damen der KFD-Gruppe St. Joseph aus Vreden und Stadtlohn gestaltete sich die Diskussion schnell sehr lebhaft. Vorherrschend waren sozialpolitische Themen, zum Beispiel der erfolgversprechende Umgang mit delinquenten Jugendlichen und die Anerkennung der Arbeit von Pflegekräften in Seniorenheimen. „Vielleicht sollte man das Pflegepersonal auch ein bisschen pflegen, damit es nicht frühzeitig den Beruf aufgeben muss“, sagte eine Dame aus Vreden in der Diskussion mit Tenhumberg MdL. Auch der Vorschlag eines verpflichtenden sozialen Jahres für Jugendliche und junge Erwachsene wurde als Vorschlag genannt, um eine Verbesserung im sozialen Bereich zu erzielen.

Emotional belastende Themen wie Hospiz und Sterbebegleitung wurden ebenfalls angesprochen. Bernhard Tenhumberg kennt dies aus seiner eigenen Lebenswelt. So gab er auch sehr persönliche Einblicke. Als Ältester von sieben Brüdern wäre er gern Bauer geworden, hat sich aber früh für eine Karriere im Bankfach entschieden. Politiker wurde er aus Leidenschaft an der Sache. Leidenschaft ist das, was ihn antreibt. Dies wird auch sein Praktikant, Lukas Schönnebeck, bald erfahren. „Was Stress ist und Zeitdruck und wie man damit umgeht, das wird Lukas in den vier Wochen bei mir schnell erlernen“, so Tenhumberg zu seinen Gästen als er den jungen Mann vorstellte.

Abschließend verbrachten die Damen noch einen netten Nachmittag in der Düsseldorfer Altstadt und Bernhard Tenhumberg wird sich freuen, der einen oder anderen in der Vredener oder in der Stadtlohner Fußgängerzone erneut zu begegnen.




Bild: Bernhard Tenhumberg MdL und Brigitte Schley; Foto: Volker Zierhut