08.12.2010

Effiziente und umweltfreundliche Verwendung von Lernmitteln an der Kreuzschule Heek

Diskussion mit Bernhard Tenhumberg MdL im Landtag NRW


Jutta Biedebach
Kai Großkopf, Geschichts- und Politiklehrer der Kreuzschule Heek, ermöglichte seinen Schülern und Schülerinnen Anfang Dezember 2010, Einblicke in die parlamentarische Arbeit im Landtag NRW zu sammeln, indem er um einen Besuchstermin beim heimischen Landtagsabgeordneten Bernhard Tenhumberg bat. Dieser war gerne bereit, die Schülergruppe der Kreuzschule Heek zu empfanden, die im Zuge des Unterrichts in der Klasse 10B den Wunsch äußerte, den Landtag und Tenhumberg zu besuchen.

Die Schüler und Schülerinnen hatten die Arbeit der verschiedenen Parteien im Unterricht kennengelernt und wollten dem Vredener Landtagsabgeordneten über die Schulter schauen, um die theoretischen Eindrücke aus dem Politikunterricht in der Praxis umgesetzt zu sehen.

Die Gruppe hatte während ihres Aufenthalts im Landtag die Möglichkeit, die an diesem Tage stattfindende Plenardebatte für eine Stunde lang von der Besuchertribüne aus live zu erleben.

Die Aktuelle Stunde zum Landesarchiv in Duisburg hatte bereits begonnen und war inhaltlich nicht sehr nah an der Lebenswirklichkeit der Schüler und Schülerinnen. Das schreckliche Unheil der Love Parade war den Jugendlichen präsent, aber das Thema „Landesarchiv“ war den meisten unbekannt. Sehr spannend wurde für die jugendlichen Besucher dann aber Top 2 auf der Tagesordnung der Plenarsitzung vom 3. Dezember „Die freie Schulwahl erhalten – Kommunen lehnen Wiedereinführung der Schulbezirksgrenzen ab“ - der dazugehörige Antrag stammte aus der Feder der FDP-Landtagsfraktion –, da die Schüler und Schülerinnen hier die Gelegenheit bekamen, Redner unterschiedlicher Couleur (gelb und schwarz) zu hören. Leider war die Zeit auf der Tribüne zu knapp bemessen und die Schüler und Schülerinnen konnten den Redner/Innen der anderen Farben nicht mehr zuhören.
Einen Ausgleich versuchte Bernhard Tenhumberg MdL in der Diskussion zu schaffen, in der er seinen Arbeitsbereich im Landtag NRW erläuterte und sich als Politiker den Jugendlichen vorstellte.

Beeindruckt war Tenhumberg von dem Vorschlag einer Schülerin, Lernmittel (Bücher) besser zu nutzen. Nicht jedes Buch muss neu gekauft werden. Bücher können – bei pfleglicher Behandlung – auch an nachfolgende Schüler und Schülerinnen weitergegeben werden.  Dies schützt die Umwelt und den Geldbeutel der Eltern, die im ländlichen Raum oft mehrere Kinder haben. „Ich finde es gut, dass die Schülerinnen und Schüler über eine nachhaltige Verwendung der Lernmittel nachdenken und dieses auch in einer Schulkonferenz zur Sprache bringen wollen“, so Tenhumberg zum Abschluss der Diskussion.

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