23.02.2010

Land fördert den Erhalt von Landesstraßen im Münsterland

14 Straßen profitieren in diesem Jahr von dem Erhaltungsprogramm


S. Lütke-Bohmert
14 Landesstraßen im Münsterland bekommen in diesem Jahr Landesmittel für eine Sanierung. Das Geld fließt im Rahmen des regulären, landeseigenen Erhaltungsprogramms für Landesstraßen.

Unter das Programm fallen auch Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit - zum Beispiel durch Ampeln und Zebrastreifen. Außerdem beteiligt sich das Land an den Kosten für Kanalbauarbeiten.   

Im Münsterland profitieren folgende Landesstraßen:

505: Bocholt/Barlo - Bundesgrenze NL/D (4,5 km); Kosten: 0,500 Mio. Euro
506: Billerbeck - Altenberge (1,235 km); Kosten: 0,200 Mio. Euro
550: Havixbeck (1,5 km); Kosten: 0,130 Mio. Euro
551: Haltern am See, Münsterstraße (Haus Dülmen) (1,33 km); Kosten: 0,240 Mio. Euro
574: Ortsdurchfahrt Gronau/Epe (0,240 km); Kosten: 0,090 Mio. Euro
580: Ortsdurchfahrt Horstmar (1,630 km); Kosten: 0,200 Mio. Euro
586: Ortsdurchfahrt Sendenhorst (0,322 km); Kosten: 0,070 Mio. Euro
599: Mettingen - Recke/Espel (0,050 km); Kosten: 0,080 Mio. Euro
603: Ibbenbüren - Recke (1,360 km); Kosten: 0,200 Mio. Euro
605: Isselburg/Anholt (0,300 km); Kosten: 0,150 Mio. Euro
605: westlich Isselburg/Anholt L 600-L 463 (2,200 km); Kosten: 0,170 Mio. Euro
811: Westbevern (2,150 km); Kosten: 0,180 Mio. Euro
834: Kattenvenne - Lienen, Ersatzbauwerk Staubachbrücke. Kosten: 0,230 Mio. Euro
852: Wadersloh/Diestedde - Wadersloh/Liesborn, Teilabschnitte (1,200 km); Kosten: 0,200 Mio. Euro

Die Landesregierung stellt in diesem Jahr 73 Millionen Euro für den Erhalt von Landesstraßen bereit. Damit können insgesamt 107 wichtige Sanierungsprojekte neu begonnen, fortgesetzt oder abgeschlossen werden. Der strenge Winter mit starkem Frost sorgt für teils heftige Schäden an den Landesstraßen. Die Landesregierung hat deshalb bereits ein zusätzliches Sonderprogramm angekündigt. Durch Umschichtungen im Haushalt soll zusätzliches Geld für den Straßenerhalt bereitgestellt werden. Allerdings muss zunächst genau geprüft werden, wie hoch die Winterschäden ausfallen.  

 

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