Auch soziale Einrichtungen profitieren vom Konjunkturpaket

Gespräch der Wohlfahrtsverbände mit Münsterland-Abgeordneten

10.02.2009, 11:03 Uhr | Düsseldorf/Münsterland. | Münsterland Runde
Die Vertreter der Wohlfahrtsverbände aller Kreise im Gespräch mit der Münsterlandrunde.
Die Vertreter der Wohlfahrtsverbände aller Kreise im Gespräch mit der Münsterlandrunde.


"Ab dem dritten Mal ist es Tradition", stellte die Geschäftsführerin des Paritätischen in Münster, Gabriele Markerth, zu Beginn eines Gesprächs zwischen den CDU-Landtagsabgeordneten (Münsterlandrunde) und Vertretern der AG Wohlfahrt des Münsterlandes am Freitag in den Räumen des Paritätischen mit einem Augenzwinkern fest. Den regelmäßigen Austausch begrüßten sowohl Landespolitiker wie Verbandsvertreter. "Der persönliche Austausch mit den Betroffenen ist für uns sehr wichtig", sagte der Sprecher der Münsterlandrunde, Werner Jostmeier. Schließlich könnten hier Anregungen, Meinungen und Kritikpunkte direkt an die Parlamentarier herangetragen werden. "Um uns ein vollständiges Bild machen zu können, brauchen wir diesen unmittelbaren Kontakt", so Jostmeier weiter.


Die Vertreter der AG Wohlfahrt wiederum hatten am Freitag eine ganze Reihe von Themen im Gepäck. Neben der Ausbildungssituation in der Altenpflege, der Ausstattung der Schuldnerberatung vor dem Hintergrund der aktuellen Finanzkrise und einem Erfahrungsbericht zum KiBiz standen vor allem Fragen zum Konjunkturpaket II im Mittelpunkt der Diskussion. Erfreut zeigten sich die Beteiligten über die Klarstellung, dass natürlich der gesamte Bildungsbereich Anträge auf entsprechende Fördermittel stellen könne. Den Hinweis der Abgeordneten, möglichst frühzeitig mit den zuständigen Ansprechpartnern vor Ort in Kontakt zu kommen und bereits jetzt Ideen und Pläne zu entwickeln, nahmen die Gesprächspartner gern auf. So haben Projekte dann, wenn die endgültigen Vergabekriterien feststehen, eine gute Chance auf Berücksichtigung. Rund zwei Stunden lang diskutierten die Teilnehmer unterschiedliche Themen. Am Ende waren sich alle einig, dass diese Art des regelmäßigen Austausches auch weiterhin fortgeführt werden soll. "Wir freuen uns, dass wir diese konstruktiven Gespräche, in denen interessante Hintergrundinformationen ausgetauscht werden können, auch künftig fortsetzen können", sagte Werner Jostmeier abschließend.