Neujahrsempfang der CDU Heek-Nienborg

Dr. Kai Zwicker das letzte Mal in seiner Funktion als Bürgermeister zu Gast

04.02.2009, 12:36 Uhr | Heek | Kai Zwicker
von links nach rechts: Ulrich Helmich (Bürgermeisterkandidat), Markus Jasper (CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender), Bärbel Pieper (stellvertretende Bürgermeisterin), Raimund Stroick (Moderator der Talkrunde), Dr. Kai Zwicker (Bürgermeister der Gemeinde Heek
von links nach rechts: Ulrich Helmich (Bürgermeisterkandidat), Markus Jasper (CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender), Bärbel Pieper (stellvertretende Bürgermeisterin), Raimund Stroick (Moderator der Talkrunde), Dr. Kai Zwicker (Bürgermeister der Gemeinde Heek

Geht es nach der CDU Heek-Nienborg wird es im Laufe des Superwahljahres 2009 einige Wechsel in der Politik geben. Dieses Bestreben wurde beim sehr gut besuchten Neujahrsempfang am Sonntagabend im Kammerkonzertsaal der Landesmusikakademie NRW mehr als deutlich. Während Heeks Bürgermeister Dr. Kai Zwicker anstrebt, Landrat des Kreises Borken zu werden, wirft Ulrich Helmich seinen Hut in den Ring, um erster Bürger der Gemeinde Heek zu werden.

In seinem Grußwort dankte Heeks Bürgermeister Dr. Kai Zwicker den zahlreichen Vertretern der Vereine und Verbände der Dinkelgemeinde für ihr vorbildliches ehrenamtliches Engagement. „Damit schaffen Sie ein großes Stück Lebensqualität“, so Zwicker. Seinen Dank richtete Zwicker ebenso an die örtlichen Wirtschaftsunternehmen, die gemeinsam mit dem Rat und der Verwaltung in den Gewerbe- und Industriegebieten Vieles auf den Weg gebracht haben. „Wenn wir nichts unternehmen werden wir an die Seite gedrängt“, blickte Zwicker optimistisch in die Zukunft und führte beispielhaft die Projekte Gabelpunkt, B 70, Up’n Hoff, den „Heeker Dreiklang“ sowie Achter de Stadt (Hof Ostendorf) und Umgestaltung der Niestadt in Nienborg an, wo die Planungen nahezu abgeschlossen sind und die Umsetzung alsbald erfolgen wird.

Dr. Kai Zwicker verkündete, dass mit Beginn des Schuljahres 2009/2010 in Heek erstmals eine Realschule angeboten wird. So haben sich bis vergangenen Samstag 39 Hauptschüler und 44 Realschüler angemeldet. „Damit bekommt die Gemeinde einen großen Impuls“, war die Freude bei Zwicker deutlich spürbar. Dabei lobte er das gute nachbarschaftliche Verhältnis mit den Städten Ahaus und Gronau, die das Vorhaben in Heek stets unterstützten.

Einen Einblick in die aktuelle Finanzkrise und das Konjunkturprogramm gab der CDU-Bundestagsabgeordnete Jens Spahn. Er machte deutlich, dass das Geld den Kommunen pauschal unbürokratisch zur Verfügung stehen wird. „Am Ende wollen wir das Vertrauen der Bürger wieder gewinnen“, war sich Jens Spahn mit Blick darauf, dass die Bundesrepublik Deutschland Exportweltmeister und mit seinen Produkten weltweit wettbewerbsfähig ist, sicher, dass der Staat gestärkt aus der Krise geht. Zu den bevorstehenden Kommunalwahlen hob Spahn hervor, dass die CDU mit Ulrich Helmich als Bürgermeisterkandidat für die Gemeinde Heek und Dr. Kai Zwicker als Landratskandidat für den Kreis Borken hervorragend aufgestellt ist.
 
In einer kurzweiligen Talkrunde entlockte die „Stimme des Münsterlandes“ Raimund Stroick Ulrich Helmich, Dr. Kai Zwicker und Bernhard Probst so einige interessante Eindrücke und Einblicke. Bernhard Probst, der seit 20 Jahren CDU-Fraktionsvorsitzender ist und dieses Amt nach der Kommunalwahl in jüngere Hände geben wird, gab freimütig zu, dass er die Entscheidung nie bereut habe, Dr. Kai Zwicker vor zehn Jahren aus Gronau nach Heek zu holen.
 
Er lobte die Arbeit Zwickers und stellte ihm, angelehnt an die schulischen Kopfnoten, ein sehr gutes Zeugnis aus. Seine Arbeit als erster Bürger der Gemeinde Heek beschreibt Zwicker getreu dem Motto des ehemaligen Bauamtleiters Josef Schepers „Man kann die Welt in der Dienstzeit nicht fertig bringen“. Er gehe mit einem weinenden und mit einem lachenden Auge, gab er seine Seele preis, dass bei ihm Wehmut bleiben wird. „Ich werde ja nur den Sessel des Bürgermeisters verlassen“, wies Zwicker darauf hin, dass er mit seiner Familie in der Dinkelgemeinde wohnen bleiben wird.

Falls er Landrat des Kreises Borken wird, will er seinem Nachfolger auf keinen Fall ins Handwerk pfuschen. Er gibt seinem designierten Nachfolger Ulrich Helmich mit auf dem Weg, dass die Leute in der Gemeinde Heek einfach klasse sind. Helmich ist sich bewusst, dass Dr. Kai Zwicker die Messlatte sehr hoch gelegt hat. Er will ganz unbefangen und frisch ans Werk gehen. „Er ist ein Kumpel mit dem man Pferde stehlen kann“ beschrieb Richard Epping seinen Kumpel Ulrich Helmich als bodenständigen Poalbörger, der zielstrebig ist und viel Durchsetzungsvermögen besitzt.

Bernhard Probst gab Ulrich Helmich mit auf den Weg, falls er die Wahl gewinnen wird, dass er authentisch bleiben soll, eben „So wie er ist“.