RHEDE/VREDEN | 13.10.2006

Hendrik Wüst MdL und Johannes Röring MdB setzen sich für Bocholter BenQ-Mitarbeiter ein

Hendrik Wüst MdL und Johannes Röring MdB fordern vom Sie-mens Vorstandsvorsitzenden Dr. Kleinfeld Unterstützung für Bocholter BenQ-Beschäftigte

Der Rheder CDU-Landtagsabgeordnete und Generalsekre-tär der CDU Nordrhein-Westfalen Hendrik Wüst und der Vredener CDU-Bundestagsabgeordnete Johannes Röring haben sich angesichts der mögli-chen Konsequenzen für die von der Schließung des BenQ-Standortes in Bo-cholt betroffenen Beschäftigten in einem gemeinsamen Schreiben an den Vorsitzenden des Vorstandes der Siemens AG, Dr. Klaus Kleinfeld, gewandt.

„Mit großem Bedauern haben wir die Entscheidung von BenQ Mobile Deutschland vernommen, die ehemals dem Siemens-Konzern zugehörige Produktionssparte von Mobiltelefonen der Marke BenQ-Siemens, an den deutschen Standorten zu schließen. Die damit einhergehenden Konsequenzen für die am Standort Bocholt betroffenen Mitarbeiter, scheinen zum jet-zigen Zeitpunkt kaum tragbar zu sein“, betonten die beiden Politiker.

Aus diesem Grund habe man sich entschlossen, den Vorstandsvorsitzenden aufzufordern „ den Betroffenen ein Höchstmaß an Unterstützung zukommen zu lassen.“ Hendrik Wüst MdL und Johannes Röring MdB wollten noch einmal darauf hinweisen, dass „nachdem es im vergangenen Jahr aufgrund von großen Opfern und Zumutungen durch Lohneinbußen und Mehrarbeit bei der Belegschaft gelungen war, den Standort Bocholt und die dortigen Arbeitsplätze zu sichern, sich die Siemens AG im Rahmen ihrer gesamtgesellschaftlichen Verantwortung in der Pflicht sehen müsse, den Betroffenen zu helfen.“

Johannes Röring hob noch einmal besonders hervor, dass Bocholt auch exemplarisch für den gesamten Wirtschaftsstandort Westmünsterland sei. „In unserer Region finden Unternehmen ideale Bedingungen vor, da sie große Unterstützung auf administrativer und politischer Ebene genießen, hervorragend ausgebildete und hoch motivierte Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmer vorfinden und dadurch einen idealen Produktionsstandort haben. Die Entwicklung der vergangenen Jahre zeigt dieses ganz eindeutig. Um dies auch weiterhin zu garantieren und das Vertrauen der Bevölkerung in die Unternehmen am Wirtschaftsstandort zu forcieren, fordern wir Sie-mens auf, Anstrengungen zu unternehmen, die von der Insolvenz der BenQ-Mobile Deutschland betroffenen Mitarbeiter am Standort Bocholt in anderen Siemenswerken einzusetzen bzw. die in Tochterunternehmen existieren-den Arbeitsplätze zu sichern.“

Hendrik Wüst ergänzte hinsichtlich dieser Frage, dass „das vorhandene Know-How, das Fachwissen und das von den Mitarbeitern gezeigte Engagement, Antrieb für die Siemens AG sein sollte, den Mitarbeitern Zukunftsperspektiven aufzuzeigen und sie nun nicht allei-ne mit dieser schwierigen Situation zu lassen.“

Nach oben