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Kreisverband/Verbände
21.11.2017, 08:08 Uhr Übersicht | Drucken
Scheitern der Jamaika-Sondierungen
"Verantwortung übernehmen, Kompromisse eingehen"

Zum Scheitern der Jamaika-Sondierungen habe ich der Borkener Zeitung drei Fragen beantwortet:



Johannes Röring, nach vierwöchigen Verhandlungen ist Jamaika abgesoffen. Ist das gut oder schlecht?
 
"Der Abbruch der Sondierungen durch die FDP hat mich sehr verwundert, denn man hat lange intensiv und hart miteinander diskutiert. Im Endeffekt scheinen die Positionen von FDP und Grünen wohl zu weit auseinander gelegen zu haben. Im Gegensatz zur SPD hat die FDP aber immerhin versucht, eine Regierungskoalition zu bilden."
 
Der Wähler könnte das Gefühl erhalten: Die reden nur. Es passiert nichts. Wie geht es jetzt weiter?
 
"Ich gehe davon aus, dass der Bundespräsident jetzt nochmals auf die Fraktionen zugehen wird. Die Union ist weiter bereit, Verantwortung zu übernehmen und auch, Kompromisse einzugehen. Das haben wir auch im Rahmen der Verhandlungen immer wieder deutlich gemacht. Denn es geht uns darum, eine tragfähige Regierung zu bilden. Wichtig ist es uns, in unruhigen Zeiten ein verlässlicher Partner für die Menschen im Lande zu sein."
 
Geht die CDU nochmals auf die SPD zu? Dann säße Ihre Vredener Mitbürgerin Ursula Schulte wieder in einer Regierungspartei.
 
"Die Verweigerungshaltung der SPD seit dem Wahlabend ist für mich unverantwortlich und nicht nachvollziehbar. Es kann nicht sein, dass in der SPD parteitaktische Erwägungen über die politische Zukunft unseres Landes gestellt werden. Die Bürgerinnen und Bürger erwarten -zu Recht-, dass wir Politiker unserer Verantwortung gerecht werden und deshalb auch bei komplizierten Wahlergebnissen vernünftige Lösungen finden."



Die Fragen stellte Horst Andresen.
 


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